Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 2026-10-07
1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen von Rudolf Zwieselbauer, BA (Hons.) MAS, rudi.design (im Folgenden „Auftragnehmer“), gegenüber Unternehmern und Verbrauchern (im Folgenden „Auftraggeber“). Leistungen sind insbesondere UX-Beratung, UX-Design, Design Systems, Workshops, Schulungen und Lehre sowie Einzelmentoring (etwa der individuelle UX-Kurs).
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen schriftlich zustimmt. Individuelle Vereinbarungen, etwa im Angebot, gehen diesen Bedingungen vor.
2 Angebot und Vertragsabschluss
Angebote sind 30 Tage gültig, sofern nichts anderes angegeben ist. Der Vertrag kommt durch schriftliche Annahme des Angebots oder durch Unterzeichnung mit ID Austria zustande. Beginnt der Auftragnehmer auf Wunsch des Auftraggebers mit der Leistung, gilt der Vertrag mit diesem Beginn als geschlossen.
3 Leistungen und Mitwirkung des Auftraggebers
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem Angebot. Der Auftragnehmer erbringt sie nach bestem Fachwissen, schuldet aber, soweit nicht ausdrücklich vereinbart, keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.
Der Auftraggeber stellt rechtzeitig alle erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge und Ansprechpersonen zur Verfügung und trifft Entscheidungen zeitgerecht. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verschieben vereinbarte Termine entsprechend; dadurch entstehender Mehraufwand wird gesondert verrechnet.
4 Änderungen und Zusatzwünsche
Wünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, sind als Änderung zu beauftragen. Der Auftragnehmer nennt auf Anfrage den zusätzlichen Aufwand und die Auswirkung auf Termine; die Änderung gilt erst nach Bestätigung des Auftraggebers.
5 Termine und Fristen
Vereinbarte Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden. Bei Verzögerungen aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (etwa höhere Gewalt, Krankheit, fehlende Mitwirkung), verlängern sich Fristen angemessen.
6 Honorar und Zahlung
Das Honorar ergibt sich aus dem Angebot. Alle Beträge verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen; bei Unternehmern zusätzlich der gesetzliche Ersatz von Mahn- und Betreibungskosten.
7 Reisekosten
Reisen außerhalb von Wien werden, soweit im Angebot nichts anderes steht, nach tatsächlichem Aufwand gegen Nachweis verrechnet. Der Auftragnehmer stimmt größere Reisekosten vorab mit dem Auftraggeber ab.
8 Stornierung und Terminverschiebung
Workshops, Schulungen und vereinbarte Einzeltermine können bis 14 Tage vor dem Termin kostenfrei storniert werden. Bei Stornierung bis 7 Tage vor dem Termin sind 50 Prozent des vereinbarten Honorars für den Termin zu zahlen, danach 100 Prozent.
Einzelmentoring-Termine können bis 24 Stunden vor Beginn kostenfrei verschoben werden. Danach gilt der Termin als erbracht.
Der Auftraggeber kann statt der Stornierung eine Ersatzperson nennen. Sagt der Auftragnehmer einen Termin ab, wird er nachgeholt oder nicht verrechnet.
9 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber an den vereinbarten Arbeitsergebnissen die Nutzungsrechte im vereinbarten Umfang; ohne gesonderte Vereinbarung ein nicht ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht zur Nutzung für eigene Zwecke. Bis dahin bleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.
Schulungsunterlagen, Methoden und Vorlagen des Auftragnehmers bleiben sein geistiges Eigentum; Weitergabe an Dritte ist ohne Zustimmung nicht erlaubt.
Der Auftragnehmer darf den Auftraggeber als Referenz nennen, sofern nichts anderes vereinbart ist.
10 Vertraulichkeit
Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Seite, die als solche bezeichnet oder erkennbar vertraulich sind, streng vertraulich und nutzen sie nur für den Vertragszweck. Die Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus. Sie gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder gesetzlich offengelegt werden müssen.
11 Einsatz von KI-Werkzeugen
Der Auftragnehmer kann bei seiner Arbeit KI-Werkzeuge einsetzen und achtet dabei auf die Vertraulichkeit nach Punkt 10. Daten des Auftraggebers werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Die Verantwortung für die Arbeitsergebnisse bleibt beim Auftragnehmer.
12 Gewährleistung und Haftung
Der Auftragnehmer behebt Mängel seiner Leistung innerhalb angemessener Frist, wenn sie ihm unverzüglich gemeldet werden.
Gegenüber Unternehmern haftet der Auftragnehmer nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist ausgeschlossen. Die Haftung ist, soweit gesetzlich zulässig, der Höhe nach mit dem Auftragswert begrenzt.
Gegenüber Verbrauchern bleiben die zwingenden Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) und anderer Verbraucherschutzvorschriften unberührt.
13 Rücktrittsrecht für Verbraucher
Verbraucher haben bei Verträgen, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen werden, nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) das Recht, innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Die Frist beginnt mit Vertragsabschluss. Der Rücktritt kann formlos erklärt werden, etwa per E-Mail an rudi@zwieselbauer.com.
Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass die Leistung schon vor Ablauf der Rücktrittsfrist beginnt, muss er bei Rücktritt den anteiligen Betrag für die bis dahin erbrachten Leistungen zahlen. Bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers erlischt das Rücktrittsrecht.
14 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen. Für Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates entzogen werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Für Streitigkeiten mit Unternehmern ist das sachlich zuständige Gericht in Wien zuständig. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
15 Schlussbestimmungen
Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform (E-Mail genügt). Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.